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Das Tagebuch

+++Über diese zwei Wochen sollte jeder ein Tagebuch führen; eins davon haben wir abgetippt...+++

 

 

1. Tag: Die Ankunft

   

Wir fuhren ca. um 9 Uhr von unserer Schule weg und kamen ca. um 12 Uhr auf der Burg Hornberg an. Dann wurden die Zimmer eingeteilt und wir brachten das Gepäck in unsere Zimmer. Kurze Zeit später gab es Mittagessen, was überdurchschnittlich gut schmeckte. Dann ging es zur Lagebesprechung mit den Herbergsvätern und unseren Betreuern. Nach dieser Versammlung hatten wir ein wenig Freizeit in der wir Fußballspielen, Zimmer einräumen, oder die Gegend erkunden konnten. Anschließend gab es Abendessen. Nach dem Essen trafen wir uns um Tagebuch zu schreiben und den kommenden Tag zu besprechen. Danach hatten wir 3 Stunden Freizeit in der wir die Gegend und das Dorf erkunden konnten.

 

2. Tag: Der erste Arbeitstag

  

Wir standen um 6:45 Uhr (viel zu früh!) auf und gingen zum Frühstück. Um 8:00Uhr fuhren wir mit dem Bus zu unserem Arbeitseinsatz. Wir mussten die Böschung von kleinen Bäumen und Sträuchern befreien, damit das Regenwasser kontrolliert abfließen kann und nicht den Weg zerstört, auf dem Lastwagen Holz abtransportieren. Nach zwei stunden Arbeit, die nicht sehr anstrengend aber kalt war, machten wir eine Pause in der es heißen Tee gab. Nach 45 min. Arbeit waren wir für heute fertig. zurück im Waldschulheim gab es Mittagessen und danach hatten wir eine lange, lustige und wirklich verdiente Freizeit. Um 18:00 Uhr gab es Abendessen, um 19:00 Uhr schrieben wir unsere Berichte und bis 22:00 Uhr hatten wir einen lustigen Abend, dann mussten wir ins Bett.

  

3. Tag

 

Wir standen sehr früh auf um zu unseren Arbeitsstätte auf der Burgruine hohe Nagold zu fahren. Wir mussten die Burgmauern von Efeu befreien und Bäume fällen die, die Burgruine zuwucherten. Die Arbeit war sehr anstrengend und wir mussten am Ende Kritik vom Waldschulheimteam einstecken. Nach unserer Rückkehr gab's Spätzle und Würstchen dieses Essen bereitete uns schlaflose Nächte... Nach dem Essen fuhren wir mit dem Bus nach Altensteig wo wir ein spannendes Museum mindestens 30 Sekunden anschauten. Dann deckten wir uns mit Getränken und Süßigkeiten für die nächsten Tage ein. Bei unserer Abfahrt schlossen wir noch Freundschaft mit den Altensteiger Landassis die uns u.a. als Fresstüten bezeichneten Am Abend spielten wir Fußball und dann gab es Abendessen.

 

4. Tag

 

Heute mussten wir junge Fichten abschneiden die Tannen und Buchen in einem Mischwald im Revier Wart überwucherten. Die Fichten wachsen schneller als die Tannen und buchen und das man nicht einen Fichtenwald sondern einen Mischwald bekommt muss man die fichten am wachsen hindern. Der Mischwald ist resistenter gegen Schädlinge und wichtig fürs ökologische Gleichgewicht. Nach unserer Rückkehr gab es Mittagessen und um 14:00 trafen wir uns zu unserem ersten >Projekttag. Wir machten ein Holzpuzzle um die einzelnen Baumarten kennenzulernen und lernten die Höhe von Bäumen zu schätzen. Dann machten wir ein Spiel wo wir alle Sachen aus Holz sagen mussten die wir kennen z.B. Papier, Möbel, Spielzeug, Besteck, Geschirr, Kleidung etc. Der Vorteil von Holzprodukten gegenüber Kunststoff ist das Holz in den ökologischen Kreislauf eingehen kann. Der Nachteil von Holz ist das in einer Sekunde Wälder in der Größe eines Fußballfeldes verschwinden. Am Abend aßen wir zu Abend und gingen schlafen, da wir einen anstrengenden tag hinter uns hatten.

 

5.Tag

 

Heute machten wir eine recht lockere Arbeit wir mussten Laub und Fichtenzapfen von den Waldwegen im Forstrevier „Simmersfeld“ entfernen. Diese Arbeit was notwendig damit keine Schlaglöcher in den Boden getreten oder gefahren wurden Am Ende der Arbeit verloren wir noch ein paar Leute die sich im Wald verlaufen hatten gegen 12 Uhr hatten wir sie dann endlich gefunden und fuhren mit dem Bus wieder zur Burg heim. Zum Mittagessen gab es Suppe mit Gemüse. Nach dem mit Mittagessen fuhren wir nach Altensteig, dort schlossen wir mit den Altensteiger Landassis nach Indianerart Frieden. Bis wir zu Hause wahren dauerte es einige Zeit, da wir noch einkauften. Nach dem Abendessen gingen wir dann ins „Bett“.

 

6. Tag

 

Heute standen wir etwas später auf, da wir mit dem Bus nach Straßburg fuhren. Unser Busfahrer war ein echtes Blabbermaul er erzählte uns die ganze Busfahrt über Pascal  und die Landschaft was uns dann nach einiger Zeit ganz schön nervte. Um 11.30 Uhr kamen wir in Straßburg an und gingen zu allererst zum Straßburger Münster. Dort beschlossen wir erst um 17.00Uhr hinein zu gehen. Bis 17.00Uhr liefen wir sinnlos durch die Stadt und verarschten Gulugulus (Straßen Verkäufer). Im Münster war es zwar ein bisschen Langweilen aber es hatte sich dann trotzdem gelohnt. Bis wir dann endlich an der Burg ankamen war es schon dunkel. Diesmal schauten wir einen Film auf der Rückfahrt. Dadurch kam der Busfahrer nicht richtig zum reden. Auf der Burg spielten wir noch vor dem verspäteten Abendessen Fußball. Insgesamt war es ein schöner Ausflug der sich auf jeden Fall gelohnt hat.

 

7. Tag

 

An diesem Tag wollten wir nach Altensteig laufen. allerdings stiegen wir in Berneck in den Bus und fuhren den Rest der strecke. von Altensteig fuhren wir weiter nach Freudenstadt, wo wir das Panoramabad besuchten. die andere Gruppe konnte in der Stadt rumlaufen oder ins Kino gehen. Am Abend kam der Bus nicht wodurch wir ca. zwei stunden Verspätung hatten.

  

8. Tag

  

Heute gingen wir ins Revier Simmersfeld wo wir die Gräben säuberten. diese arbeit war sehr hart aber notwendig damit sich das wasser nicht auf den Waldwegen staute und somit die Wege zerstörte. nach der arbeit gab es  Mittagessen.  und wir fuhren zum dritten mal nach Altensteig um Getränke und  andere Nährstoffe einzukaufen. Danach fuhren wir zurück und aßen zu Abend. da an diesem tag Phillip seinen  16. Geburtstag feierte gingen wir auf den berg um Phillips Geburtstag zu feiern. leider bekam das Hr. Klapko mit und kam uns besuchen...

  

9. Tag

  

Heute fuhren wir ins Revier Altensteig wo wir aus einem alten Waldschutzgebiet die Zäune entfernten. diese arbeit war nicht so anstrengend. dann fuhren wir auf die Burg zum Mittagessen. am Nachmittag hatten wir einen Projekttag an dem wir nähere Infos zum Thema Wald von Hr. Klapko erzählt bekamen.

  

10.Tag

  

Heute waren wir im Revier Enzklösterle. Wir vertieften abermals Gräben siehe Tag 7. Die Arbeit war wieder anstrengend doch diesmal lustig. Nach dem Mittagessen das aus Pommes und Schnitzel bestand hatten wir wieder einen Projekttag. Eine Gruppe malte Bäume , die andere fällte einen Baum. Nach unserer Auswahl nahmen wir eine kranke Fichte die eine Birke bedrängte. Wir fällten sie mit Axt und Fallkorb. An der anderen Seite Sägten wir in den Baum. Irgendwann hatten wir soviel gesägt , das der Baum zu fallen drohte. Wir schlugen einen Keil in die angesägte Stelle und er fiel in die Krone eines anderen Baumes. Herr Gutekunst drehte den Baum mit einem Hebel so dass er sich aus der anderen Baumkrone löste und zu Boden ging. Die andere Gruppe entastete und entrindete den Baum. Nach den 1.5 Stunden laufen wir noch ein Bisschen durch die Gegend bis es um 18.00 Uhr Abendessen gab. Da  Janine heute Geburtstag hatte gab es nach dem Essen noch Torte. Um 19.00 war wieder Besprechung. Nach der Besprechung saßen wir noch am Feuer und grillten Würstchen und Stockbrot.

  

11. Tag

  

Wir arbeiteten heute im Revier Wart. Vor der Pause verbrannten wir Baumspitzen die auf dem Boden lagen und die anfällig für den Borkenkäferbefall waren oder bereits von ihm befallen waren. Borkenkäfer können innerhalb einem Jahres bis zu 4 Mio. Nachkommen bekommen. Nach der Pause befreiten wir einen Bach von Gras und Reisig. Nun waren unsere Arbeiten in den Wäldern um Altensteig zuende. Zum Mittagessen gab es Erbsebeintopf mit Würstchen und dann war Müllaufsammeln Geräte reinigen und kehren angesagt. Wir putzten schrubbten eine Stunde. Um 16:00 Uhr gab es noch mal Kaffee und Kuchen und um 16:30 schrieben wir Tagebuch.

  

12. Tag

  

Ich stand um 6:30 auf da ich heute zum letzten mal Küchendienst hatte. Wir mussten das Frühstück richten. Nach diesem wurden die Betten abgezogen und die Zimmer gekehrt ehe wir uns  zu einer Abschlussbesprechung mit dem Waldschul Team trafen. Es gab viel Lob aber auch Tadel. Unser Bus fuhr um 10 Uhr ab und wir schauten den Film „Der Schuh des Manitu. “Um 12:20 und wurden von unseren Eltern abgeholt. Die Klassenfahrt war ein unvergessliches Erlebnis.