


| |
Das Tagebuch
1. Tag: Die Ankunft
| Wir fuhren ca. um 9 Uhr von unserer Schule weg und
kamen ca. um 12 Uhr auf der Burg Hornberg an. Dann wurden
die Zimmer eingeteilt und wir brachten das Gepäck in
unsere Zimmer. Kurze Zeit später gab es Mittagessen,
was überdurchschnittlich gut schmeckte. Dann ging es
zur Lagebesprechung mit den Herbergsvätern und
unseren Betreuern. Nach dieser Versammlung hatten wir ein
wenig Freizeit in der wir Fußballspielen, Zimmer einräumen, oder
die Gegend erkunden konnten. Anschließend gab es Abendessen. Nach
dem Essen trafen wir uns um Tagebuch zu schreiben und den kommenden Tag zu
besprechen. Danach hatten wir 3 Stunden Freizeit in der wir die Gegend
und das Dorf erkunden konnten. |
2. Tag: Der erste Arbeitstag
| Wir
standen um 6:45 Uhr (viel zu früh!) auf und gingen zum Frühstück. Um
8:00Uhr fuhren wir mit dem Bus zu unserem Arbeitseinsatz. Wir mussten die
Böschung von kleinen Bäumen und Sträuchern befreien, damit das
Regenwasser kontrolliert abfließen kann und nicht den Weg zerstört, auf
dem Lastwagen Holz abtransportieren. Nach zwei stunden Arbeit, die nicht
sehr anstrengend aber kalt war, machten wir eine Pause in der es heißen
Tee gab. Nach 45 min. Arbeit waren wir für heute fertig. zurück im
Waldschulheim gab es Mittagessen und danach hatten wir eine lange, lustige
und wirklich verdiente Freizeit. Um 18:00 Uhr gab es Abendessen, um 19:00
Uhr schrieben wir unsere Berichte und bis 22:00 Uhr hatten wir einen
lustigen Abend, dann mussten wir ins Bett. |
3. Tag
| Wir standen sehr früh auf um zu unseren Arbeitsstätte auf
der Burgruine hohe Nagold zu fahren. Wir mussten die Burgmauern von Efeu
befreien und Bäume fällen die, die Burgruine zuwucherten. Die Arbeit war
sehr anstrengend und wir mussten am Ende Kritik vom Waldschulheimteam
einstecken. Nach unserer Rückkehr gab's Spätzle und Würstchen dieses
Essen bereitete uns schlaflose Nächte... Nach dem Essen fuhren wir mit
dem Bus nach Altensteig wo wir ein spannendes Museum mindestens 30
Sekunden anschauten. Dann deckten wir uns mit Getränken und Süßigkeiten
für die nächsten Tage ein. Bei unserer Abfahrt schlossen wir noch
Freundschaft mit den Altensteiger Landassis die uns u.a. als Fresstüten
bezeichneten Am Abend spielten wir Fußball und dann gab es Abendessen. |
4. Tag
|
Heute mussten wir junge Fichten abschneiden die
Tannen und Buchen in einem Mischwald im Revier Wart überwucherten. Die
Fichten wachsen schneller als die Tannen und buchen und das man nicht
einen Fichtenwald sondern einen Mischwald bekommt muss man die fichten am
wachsen hindern. Der Mischwald ist resistenter gegen Schädlinge und
wichtig fürs ökologische Gleichgewicht. Nach unserer Rückkehr gab es
Mittagessen und um 14:00 trafen wir uns zu unserem ersten >Projekttag.
Wir machten ein Holzpuzzle um die einzelnen Baumarten kennenzulernen und
lernten die Höhe von Bäumen zu schätzen. Dann machten wir ein Spiel wo
wir alle Sachen aus Holz sagen mussten die wir kennen z.B. Papier, Möbel,
Spielzeug, Besteck, Geschirr, Kleidung etc. Der Vorteil von Holzprodukten
gegenüber Kunststoff ist das Holz in den ökologischen Kreislauf eingehen
kann. Der Nachteil von Holz ist das in einer Sekunde Wälder in der Größe
eines Fußballfeldes verschwinden. Am Abend aßen wir zu Abend und gingen
schlafen, da wir einen anstrengenden tag hinter uns hatten. |
5.Tag
|
Heute machten wir eine recht lockere Arbeit wir
mussten Laub und Fichtenzapfen von den Waldwegen im Forstrevier
„Simmersfeld“ entfernen. Diese Arbeit was notwendig damit keine
Schlaglöcher in den Boden getreten oder gefahren wurden Am Ende der
Arbeit verloren wir noch ein paar Leute die sich im Wald verlaufen hatten
gegen 12 Uhr hatten wir sie dann endlich gefunden und fuhren mit dem Bus
wieder zur Burg heim. Zum Mittagessen gab es Suppe mit Gemüse. Nach dem
mit Mittagessen fuhren wir nach Altensteig, dort schlossen wir mit den
Altensteiger Landassis nach Indianerart Frieden. Bis wir zu Hause wahren
dauerte es einige Zeit, da wir noch einkauften. Nach dem Abendessen gingen
wir dann ins „Bett“. |
6. Tag
| Heute
standen wir etwas später auf, da wir mit dem Bus nach Straßburg fuhren.
Unser Busfahrer war ein echtes Blabbermaul er erzählte uns die ganze
Busfahrt über Pascal
und die Landschaft was uns dann nach einiger Zeit ganz schön
nervte. Um 11.30 Uhr kamen wir in Straßburg an und gingen zu allererst
zum Straßburger Münster. Dort beschlossen wir erst um 17.00Uhr hinein zu
gehen. Bis 17.00Uhr liefen wir sinnlos durch die Stadt und verarschten
Gulugulus (Straßen Verkäufer). Im Münster war es zwar ein bisschen
Langweilen aber es hatte sich dann trotzdem gelohnt. Bis wir dann endlich
an der Burg ankamen war es schon dunkel. Diesmal schauten wir einen Film
auf der Rückfahrt. Dadurch kam der Busfahrer nicht richtig zum reden. Auf
der Burg spielten wir noch vor dem verspäteten Abendessen Fußball.
Insgesamt war es ein schöner Ausflug der sich auf jeden Fall gelohnt hat. |
7. Tag
| An
diesem Tag wollten wir nach Altensteig laufen. allerdings stiegen wir in
Berneck in den Bus und fuhren den Rest der strecke. von Altensteig fuhren
wir weiter nach Freudenstadt, wo wir das Panoramabad besuchten. die andere
Gruppe konnte in der Stadt rumlaufen oder ins Kino gehen. Am Abend kam der
Bus nicht wodurch wir ca. zwei stunden Verspätung hatten. |
8. Tag
| Heute
gingen wir ins Revier Simmersfeld wo wir die Gräben säuberten. diese
arbeit war sehr hart aber notwendig damit sich das wasser nicht auf den
Waldwegen staute und somit die Wege zerstörte. nach der arbeit gab es
Mittagessen. und wir
fuhren zum dritten mal nach Altensteig um Getränke und
andere Nährstoffe einzukaufen. Danach fuhren wir zurück und aßen
zu Abend. da an diesem tag Phillip seinen
16. Geburtstag feierte gingen wir auf den berg um Phillips
Geburtstag zu feiern. leider bekam das Hr. Klapko mit und kam uns
besuchen... |
9. Tag
| Heute
fuhren wir ins Revier Altensteig wo wir aus einem alten Waldschutzgebiet
die Zäune entfernten. diese
arbeit war nicht so anstrengend. dann fuhren wir auf die Burg zum
Mittagessen. am Nachmittag hatten wir einen Projekttag an dem wir nähere
Infos zum Thema Wald von Hr. Klapko erzählt bekamen. |
10.Tag
| Heute waren wir im Revier Enzklösterle.
Wir vertieften abermals Gräben siehe Tag 7. Die Arbeit war wieder
anstrengend doch diesmal lustig. Nach dem Mittagessen das aus Pommes und
Schnitzel bestand hatten wir wieder einen Projekttag. Eine Gruppe malte Bäume
, die andere fällte einen Baum. Nach unserer Auswahl nahmen wir eine
kranke Fichte die eine Birke bedrängte. Wir fällten sie mit Axt und
Fallkorb. An der anderen Seite Sägten wir in den Baum. Irgendwann hatten
wir soviel gesägt , das der Baum zu fallen drohte. Wir schlugen einen
Keil in die angesägte Stelle und er fiel in die Krone eines anderen
Baumes. Herr Gutekunst drehte den Baum mit einem Hebel so dass er sich aus
der anderen Baumkrone löste und zu Boden ging. Die andere Gruppe
entastete und entrindete den Baum. Nach den 1.5 Stunden laufen wir noch
ein Bisschen durch die Gegend bis es um 18.00 Uhr Abendessen gab. Da
Janine heute Geburtstag hatte gab es nach dem Essen noch Torte. Um
19.00 war wieder Besprechung. Nach der Besprechung saßen wir noch am
Feuer und grillten Würstchen und Stockbrot. |
11. Tag
| Wir
arbeiteten heute im Revier Wart. Vor der Pause verbrannten wir Baumspitzen
die auf dem Boden lagen und die anfällig für den Borkenkäferbefall
waren oder bereits von ihm befallen waren. Borkenkäfer können innerhalb
einem Jahres bis zu 4 Mio. Nachkommen bekommen. Nach der Pause befreiten
wir einen Bach von Gras und Reisig. Nun waren unsere Arbeiten in den Wäldern
um Altensteig zuende. Zum Mittagessen gab es Erbsebeintopf mit Würstchen
und dann war Müllaufsammeln Geräte reinigen und kehren angesagt. Wir
putzten schrubbten eine Stunde. Um 16:00 Uhr gab es noch mal Kaffee und
Kuchen und um 16:30 schrieben wir Tagebuch.
|
12. Tag
| Ich
stand um 6:30 auf da ich heute zum letzten mal Küchendienst hatte. Wir
mussten das Frühstück richten. Nach diesem wurden die Betten abgezogen
und die Zimmer gekehrt ehe wir uns
zu einer Abschlussbesprechung mit dem Waldschul Team trafen. Es gab viel Lob
aber auch Tadel. Unser Bus fuhr um 10 Uhr ab und wir schauten den Film
„Der Schuh des Manitu. “Um
12:20 und wurden von unseren Eltern abgeholt. Die Klassenfahrt war ein
unvergessliches Erlebnis. |
|